Gäbe es einen Preis für die schönste Piazza in Italien, wäre Ascoli Piceno unsere Wahl. Die autofreie Piazza del Popolo ist wie das Wohnzimmer einer mittelalterlichen Stadt, ein Salon unter freiem Himmel, ausgelegt mit spiegelblankem Travertinstein und umgeben von Arkaden, Palazzi und Kirchenportalen. Schauen Sie am frühen Abend bei einem Gläschen des legendären Anislikörs „Anisetta“ dem allabendlichen Flanieren, der passeggiata, zu. Anschließend kehren Sie heim in Ihr winziges Dorf, das sich wie ein Adlerhorst an den Berg schmiegt.
Landtourismus mit Charme Hoch oben erhebt sich zwischen Kirchen und Dorfgasse der Agriturismo Arcera mit zwei Terrassen und weitem Fernblick einer einstigen kleinen Burg mit Wachturm. Die zwei Appartements und vier Zimmer, teilweise mit Verbindungstür, verteilen sich über mehrere Etagen des turmartigen Gebäudes. Gastgeber Fortunato Massitti freut sich, wenn die Kinder beim Füttern der Tiere helfen. Es gibt Hängebauch-schweine, Ziegen, Schafe, Wildschweine, Katzen und – wie es sich für einen Landtourismus gehört – einen Hofhund.
Die alte Mühle am Wasserfall Wer vom Arcera aus den steilen Hang wieder hinabfährt, gelangt nach 1,5 km zu einem spektakulären Wasserfall und einer alten, in einem Wäldchen gelegenen Mühle in Privatbesitz der Massittis. Ist sie Museum oder war sie bis gestern noch in Betrieb? Wahr ist, dass sie eine komplett eingerichtete Wohnung für vier Personen beherbergt, in der Sie leben wie früher die Müllers-Familie – einfach und sehr naturverbunden.
Ein bisschen Luxus darf nicht fehlen Das Abendmenü gibt es oben im Arcera und einen Picknickkorb für das Frühstück am nächsten Morgen gleich dazu. Tagsüber macht es an heißen Tagen Freude, ins eiskalte Wasser zu steigen und zum Wasserfall zu schwimmen, zumal die Badestelle ein exklusives Vergnügen für Gäste des Arcera und der Mühle ist. Alle zwei Wochen erklärt Ombretta bei einem Mühlenpicknick die Arbeitsweise der alten Mühle, in der anderen Woche zeigt sie Ihnen auf einem Stadtspaziergang „ihr“ Ascoli Piceno (18 km).
Die Küche von Mamma Rita Olive all‘Ascolana: Kaum ein Festessen in den Marken, das nicht mit den goldbraunen, frittierten und mit einer köstlichen Farce gefüllten Oliven eröffnet wird. Danach kocht Mamma Rita vielleicht ein herrliches Risotto mit Trüffeln und Steinpilzen, eine „sugo di cinghiale“, eine leckere Wildschweinsauce, oder die berühmte markische Fischsuppe. Was auch immer auf den Tisch kommt: Mamma Ritas 4-gängiges Abendmenü ist immer frisch und lecker – ein echter Geheimtipp!
Zwischen Adria und Monti Sibillini Nur rund 50 km trennen das Blau der Adria von den grünen Hochebenen der Monti Sibillini. Dazwischen begegnen wir all dem, was wir an Italien lieben, nur etwas zurückhaltender und ohne Rummel: der Trüffelstadt Norcia (34 km), romanischen Kirchen und Palästen der Renaissance, italienischer Lebensfreude und einer anspruchsvollen Regionalküche.
Heiße Quellen von Aquasanta Terme Nur wenige Kilometer entfernt baden Sie in den heißen Quellen von Aquasanta Terme und in 45 Autominuten erreichen Sie die Adria-Strände von S. Benedetto del Tronto. Wanderer und Freunde des Canyoning zieht es alternativ in den Nationalpark der Sibillinischen Berge. Somit ist das Arcera ideal, um die vielen Facetten der Marken zu entdecken – und ein Stück unverfälschtes Italien.