Das italienische Piemonte, übersetzt „am Fuß der Berge“, ist bekannt für seine überirdisch gute Küche. Auch optisch spricht das wohl größte Feinschmeckerparadies Italiens die Sinne an: mit dem grünen „Meer der 1000 Hügel“, das nicht selten gekrönt ist von einer Abtei, einer Burg oder einem Palazzo. Für junge Familien gibt es vom 14.04. bis 26.05. und vom 15.09. bis 04.11. ein attraktives Angebot: Kinder bis 6 Jahre reisen in dieser Zeit gratis!
Mitten im Weinberg Es war Liebe auf den ersten Blick, als Antonella und Davide Bevione das verwunschene Weingut auf den Hügeln über Dogliani sahen und ihre Blicke bis zu den Gipfeln der Seealpen reichten. „I Nonni“, die Großeltern, brachten sie aus Turin gleich mit, und schließlich kamen die Kinder Nicolò und Benedetta zur Welt und machten die Großfamilie komplett. Sie verwandelten das alte Weingut in einen schmucken Agriturismo mit Appartements, Zimmern, Panorama-Terrassen und einem herrlichen Pool (5 × 10 m) mitten im Weinberg.
Piemontesische Halbpension Morgens sorgt Antonella für ein üppiges Landfrühstück mit selbst gemachter Marmelade, Käse, Obst und Schinken. Abends kommt ein viergängiges Menü auf den Tisch – Wein und Wasser inklusive. Im Garten dürfen sich die Gäste Obst pflücken, im Herbst bei der Weinlese helfen und – je nach Saison – die Haselnüsse knacken, die Davide für die legendäre „supercrema“ Nutella anbaut.
Hauseigener Weinkeller Weltberühmte Weine wie der Barolo entfalten im Piemont ihr unverwechselbares Aroma und im Herbst lockt der Duft weißer Trüffel Gourmets aus aller Welt nach Alba. Im hauseigenen Weinkeller baut Davide namhafte Rebsorten wie Barbera, Dolcetto und den vollmundigen Nebbiolo zu erstklassigen Qualitäts-weinen aus, die wunderbar mit den Spezialitäten harmonieren, die Antonella in ihrem Reich, der Küche, zaubert. Sie möchten ihr gerne mal beim Kochen über die Schulter schauen? Fragen Sie sie gerne!
Schönes Piemont Welche Freude es ist, durch Dogliani (5 km), die Hauptstadt des Dolcetto, zu bummeln, die gotischen Palazzi in Mondovi zu bestaunen, in der romanischen Abtei von Vicoforte innezuhalten, den Palio mit Eseln im „hunderttürmigen“ Alba zu erleben oder einfach nur in dem stillen Weinberg von Davide und Antonella zu träumen. Unser Tipp für ein „Kleines Abenteuer“: Diese Reise lässt sich bestens mit einer > Familienwanderung durch das ursprüngliche Valle Maira verbinden.
Slow Food statt Fast Food Die Ortschaften Murazzano und Bra sind hochgeschätzt für ihre uralte Kunst der Käseherstellung, während die Kunst der Verführung von den Chocolatiers in Turin perfektioniert wurde. Kein Wunder, dass in diesem gesegneten Land die „Universität des guten Geschmacks“ und der Ursprung der Slow Food-Bewegung zu Hause sind.
In Bra fing alles an Hier, im Piemont, rief Carlo Petrini 1986 die Slow Food-Bewegung ins Leben. Heute ist die Weinbergschnecke weltweit das Qualitätszeichen für genussvolles, bewusstes und regionales Essen. Erklärtes Ziel ist es, die Qualität von Lebensmitteln zu steigern und regionale Spezialitäten zu bewahren. Wie gut, dass immer mehr "vamos Köche" unsere Gäste nach der Idee von Slow Food verwöhnen.